Tag der Inklusion: „Auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem – Barrieren, Widerstände und bildungspolitische Perspektiven“

3. September 2012 | Von | Kategorie: Inklusion

Einladung

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, sehr geehrte Mitarbeiter/innen aus den vorschulischen Einrichtungen und den öffentlichen Verwaltungen, liebe Eltern und Interessierte,
ich lade Sie alle herzlich ein zu einer Veranstaltung des Kreisverbandes Wittmund zum allgegenwärtigen, jedoch nach wie vor für die meisten von uns noch recht diffusen Thema

INKLUSION.

Für einen fachlich fundierten Vortrag habe ich hierzu für Di., den 25. September, die GEW-Kollegin Dr. Brigitte Schumann aus Nordrhein-Westfalen eingeladen, die sich seit Jahren als freie Bildungjournalistin mit diesem Thema beschäftigt und die Entwicklungen in der Bundesrepublik und auch im Ausland kritisch verfolgt und in Beiträgen prägnant darstellt. Kürzlich war sie auf der diesjährigen Didacta neben KM Althusmann auf dem Podium vertreten.

Sie wird um 15.30 Uhr in Wittmund, Hotel Residenz – Stadthalle, unter der Überschrift: „Auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem – Barrieren, Widerstände und bildungspolitische Perspektiven“ einen Vortrag halten und für eine Diskussion zur Verfügung stehen.

Am Abend dieses Tages zeigen wir dann ab 19.00 Uhr den gerade in den Kinos anlaufenden Film „Berg Fidel – Eine Schule für alle“ von Hella Wenders. Der bereits ausgezeichnete Film beschreibt einfühlsam das Schulleben von vier Kindern einer Klasse der Schule im Münsteraner Stadtteil Berg Fidel, einer Schule, die schon lange alle Kinder ohne Ansehen einer Behinderung aufnimmt.

In der Zeit zwischen beiden Veranstaltungsteilen sind Sie herzlich zu einem Imbiss eingeladen und haben Zeit für Gespräche und Kontaktpflege.

Der gesamte Kreisvorstand würde sich freuen, Sie am 25.9. begrüßen zu können!

Mit herzlichen Grüßen
Klaus-J. Richter

( siehe auch: http://www.gew-wittmund.de/presse/)

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Ein Kommentar
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  1. Lat. „ex-cludere“ heißt „ausschließen“ und „includere“ heißt „einschließen“. Beides ist in Bezug auf Lernen ein Zeichen von Dummheit und Ignoranz des Lebens und seiner unumstößlichen Gesetze.
    Wer sind wir denn, dass wir Kinder erst jahrzehntelang aus- und dann einfach stattdessen einschließen dürften, um dadurch einen vernünftigen LERNprozess zu ermöglichen?
    LERNEN kommt von germ. „laisti = die Fährte“ und bedeutet „eine Fährte des Lebens verfolgen, eigene Erfahrungen sammeln“. Beides wird durch Aus- wie durch Ein-Schließen nur behindert.
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer meine ich, es wird höchste Zeit, endlich zu bgeobachten und wahrnehmen zu lernen, was unsere EINGRIFFE bewirken, ehe wir eingreifen. Wir müssen endlich lernen, dass es neben unserem MACHEN noch das GESCHEHEN des Lebens und seiner Gesetze gibt,. und wir müssen endlich lernen, unser MACHEN mit dem LEBEN in Harmonie kommen zu lassen.
    Es ist geradezu vernichtend, wie wir bis heute immer nur die Fehler noch mehr perfektionieren und damit Schule immer noch künstlicher und töter machen. Schluss also damit, SCHLIESS-ANSTALTEN jeglicher Art als Schule verkaufen zu wollen!
    Freundlich grüßt
    Franz Josef Neffe

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