GEW kritisiert geplanten Nachtragshaushalt in Niedersachsen und Vorgehen des Finanzministers

14. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Aktuell

PRESSEMITTEILUNG Hannover, 14. Dezember 2017: „Die Notwendigkeit erheblicher Investitionen in den Bildungsbereich scheint weiterhin ignoriert zu werden. Die Anhebung der Bezüge aller Lehrkräfte auf A 13 ist nicht vorgesehen. Auch die Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes für alle Beamtinnen und Beamten fehlt abermals. Von anderen Erfordernissen im Bildungsbereich war ebenfalls kaum die Rede“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth nach den Sitzungen des Landtages.
Irritiert zeigt sie sich über Aussagen des Finanzministers, den geplanten Nachtragsetat 2018 eiligst unter Zeitdruck auf den Weg zu bringen. Im Interview mit dem Politikjournal Rundblick hatte Hilbers am 13. Dezember zudem ein „schlankes Verfahren“ als erforderlich bezeichnet. Gleichzeitig sprach er in der Landtagsdebatte davon, auf Gründlichkeit vor Geschwindigkeit zu setzen.
„Will der Minister den Nachtragshaushalt nun durchpeitschen, ohne mit der GEW und anderen Betroffenen des Bildungsbereichs über dringend notwendige Verbesserungen gesprochen zu haben oder nicht?“, fragte Pooth. Sie erwarte baldige Aufklärung zu diesem Punkt.
V.d.S.d.P. Christian Hoffmann, Pressesprecher, Berliner Allee 16, 30175 Hannover, Telefon 0511-33804-26

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