Niedersachsen will die Inklusion an Schulen organisatorisch und pädagogisch voranbringen.

18. November 2016 | Von | Kategorie: Inklusion

Bildung Aufbau von Beratungssystem

18.11.16 – Niedersachsen will die Inklusion an Schulen organisatorisch und pädagogisch voranbringen. Im Jahr 2017 werde auch mit dem flächendeckenden Aufbau eines Beratungs- und Unterstützungssystems zur Umsetzung der inklusiven Schule begonnen, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am Donnerstag in Hannover. Zudem sei der Erlass „Die Arbeit in der inklusiven Schule“ in Vorbereitung.
In Niedersachsen wurde diese verbindlich zum Schuljahr 2013/14 eingeführt. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Schulzugang. Eltern von Schülern, die sonderpädagogische Unterstützung brauchen, können zwischen allgemeiner oder Förderschule wählen.
Die Beratungs- und Unterstützungszentren inklusive Schule sollen als „Schwungräder“ dienen, um die Inklusion weiter auszugestalten. Jedes Jahr sollten etwa zehn Zentren in Landkreisen oder kreisfreien Städten gegründet werden, kündigte Heiligenstadt an. Ziel sei, dass spätestens zum Schuljahr 2020/2021 in allen Kommunen neue Zentren bereitstehen.

(Quelle: Ostfriesenzeitung, 18.11.16)

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