Förderzentrum personell gut aufgestellt

1. März 2016 | Von | Kategorie: Region

Schule – Ausbildung junger Pädagogen ein Arbeitsschwerpunkt der Christian-Wilhelm-Schneider-Schule
Am Förderzentrum Esens werden nicht nur Schüler unterrichtet. Es steht auch für die Ausbildung von Pädagogen.

29.2.16 – Das Unterrichten und die Lebensbegleitung von Schülern in den unterschiedlichsten Lernbereichen steht im regionalen Förderzentrum Esens an erster Stelle. Damit diese schulische Ausbildung gelingen kann, benötigt die Schule gut ausgebildete Pädagogen. „Aus diesem Grund hat sich unser gesamtes Kollegium bereit erklärt, Lehramtsanwärter und -praktikanten zu übernehmen und sie während ihres Studiums oder im Referendariat beim Einstieg in die Praxis zu begleiten“, erklärt Förderschulrektor Matthias Regner. Dadurch sei des regionale Förderzentrum Esens in der Ausbildung von Pädagogen erste Wahl und personell sehr gut aufgestellt.
Einstieg in die Praxis
„Ich selbst habe mein erstes Praktikum vor 20 Jahren hier am Förderzentrum Esens absolviert und meinen heutigen Beruf und diese Schule damals lieben gelernt“, so Regner, der im gleichen Atemzug Henning Ledebur als neuen Förderschullehrer an der Christian-Wilhelm-Schnei-der-Schule (CWSS) willkommen heißt. Henning Ledebur hat schon vor fast zehn Jahren seinen Zivildienst an der Schule absolviert und ist jetzt in seine Heimatstadt Esens als Sonderschulpädagoge zurückgekehrt. „Die Praxisvorbereitungen durch unser Kollegium sehen wir als Investition in die Zukunft unserer Schule. Junge Pädagogen wer-
den an das Förderzentrum und Esens gebunden“, erklärt Matthias Regner.
Aktuell würden acht junge Pädagogen auf ihr Berufsleben vorbereitet. Als Beispiele nennt der Förderschulrektor Claudia Albers aus Dunum und Wiebke Hinrichs aus Blersum als Lehramtsanwärterinnen. „Hier kooperiert das Förderzentrum mit den Grundschulen Esens-Nord und Utarp-Ochtersum.
Zwei Studierende absolvieren zurzeit ihre Studienpraktika an der CWSS. Ina Abken aus Osteraccum hat ihr Studium bereits beendet und arbeitet bis zum Beginn ihres Referendariats als Vertretungslehrkraft im Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“.
„Dass unsere Schule nicht nur intern ausbildet, sondern gleich Ausbilder für die ostfriesische Halbinsel bis Oldenburg stellt, erfüllt mich mit besonderem Stolz“, so Schulleiter Matthias Regner.
Fachseminarleiter
Mit Christine Schute („Geistige Entwicklung“), Ingrid Freihold (Deutsch) und Ulrike Braje („Förderschwerpunkt Lernen“) sind gleich drei Esenser Förderschullehrerinnen als Fachseminarleiterinnen an das Studienseminar für Sonderpädagogik nach Aurich beordert worden und bilden Lehramtsanwärter aus allen Förderschulen der Region aus.
Darüber hinaus koordiniert und begleitet Stefanie Peters aus Esens seit Jahrzehnten junge Berufsschüler in ihrer Ausbildung zum Erzieher oder zum Heilerziehungspfleger. „Pro Jahr begleiten wir zwei bis vier Jahrespraktikanten der Berufsbildenden Schulen“, so Stefanie Peters, die zurzeit die Einsätze der FSJ-lerin des Förderzentrums -Anne Janssen (Neuharlingersiel) und der Berufsschüler Julia Janssen (Esens) und Renke Hermes (Langeoog) koordiniert.
Verena Papst (Esens) wird Ergotherapeutin. Dass Birgit Lamberti sie in der unterrichtlichen Praxis begleitet, beschreibt Schulleiter Regner als Chance. „Am Förderzentrum Esens wird jedes Kind mit Förderbedarf im Förderschwerpunkt .Geistige Entwicklung‘ unabhängig von der individuellen Schwere der Behinderung beschult. Dies ist im besonderem Maße unseren hervorragenden Therapeutenteam zu verdanken.“
Bewerberlage
Insgesamt sei die Bewerberlage für das regionale Förderzentrum Esens derzeit „ausgezeichnet“, so Förderschulrektor Matthias Regner abschließend.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland, 29.2.16)

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