KGS stellt die Schwimmausbildung ein

9. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Region

Lehrschwimmbecken Cliner Quelle ist für die Schule keine Alternative

8.10.14 – Die politische Meinungsbildung zur Zukunft des Wittmunder Lehrschwimmbeckens ist noch nicht abgeschlossen – und genau dies nutzt eine starke Interessengruppe, um die Ratsgremien davon zu überzeugen, dass das Bad unbedingt saniert werden muss. „Schwimmen lernen in der Cliner Quelle ist keine Alternative“, bezieht Hans Mengeringhausen, Fachbereichsleiter Ganztag an der KGS Wittmund, auf der Internetseite der Schule Stellung. Die KGS stelle deswegen die Nichtschwimmerausbildung ein. In Carolinensiel seien die Möglichkeiten eingeschränkt, zudem raubten An-und Abfahrt viel Zeit. Mengeringhausen, der auf der Schulinternetseite zur Demonstration für den „Erhalt oder den Neubau“ aufruft,  stellt  fest,   dass  der Zeitaufwand nicht zu rechtfertigen sei, zumal in der Cliner Quelle nur unter „suboptimalen Bedingungen“ gearbeitet werden könne. So sei der Raum eingeschränkt, das Üben des Tauchens im Solewasser kaum umzusetzen und Wasserspringen nicht realisierbar.
Unterdessen hat Bürgermeister Rolf Claußen gestern in einer Pressemitteilung die Kritik des DLRG-Landespräsidenten Andreas Bernau (wir berichteten) zurückgewiesen. Bereits im Grundsatzbeschluss zum Bäderkonzept der Stadt vom April 2010 sei festgelegt worden, dass die Klein-schwimmhalle nur unter „Würdigung der finanziellen Handlungsmöglichkeiten“ zu sanieren und weiterzuführen sei. Dieser Handlungsrahmen werde durch die hohen Kosten gesprengt.

(Quelle: Anzeiger für Harlingerland 8.10.14)

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